Der geschenkte Tag
Ein Film von Marlene Alber & Kurt Langbein
TV Dokumentation -
fertiggestellt

Die Dokumentation „Der geschenkte Tag“ begleitet sechs Menschen einen Tag lang bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit – von der Palliativ-Pflege, über die Flüchtlingshilfe, medizinische Behandlung von nichtversicherten Patienten, Hilfe für Obdachlose bis hin zur Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern.

Seit über 13 Jahren schenkt die Pensionistin Elisabeth Benesch auf einer Palliativstation Menschen Zeit, denen selbst nur noch wenig Zeit in ihrem Leben bleibt. „Die Erfahrungen, die ich dabei machen darf, sind ein Schatz des Lebens, den mir keiner mehr wegnehmen kann.“

Die 42-jährige Bankerin Petra Rauscher verlässt einmal pro Woche extra früher ihren Arbeitsplatz, um ehrenamtlich sozial benachteiligten Kindern in der Wiener Lerntafel Nachhilfe zu geben.

Und Kinderarzt Dr. Rudolf Schmitzberger behandelt ehrenamtlich Patienten, die keine Krankenversicherung haben. 

Er weiß, wie es ist aus einer fremden Kultur nach Österreich zu kommen: Der gebürtige Ägypter Fady Fouad möchte seine ersten freien Tag seit langem unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen schenken – gemeinsam mit den Helfern der privaten Flüchtlingshilfe „Grazer Spendenkonvoi“:„Menschen müssen einander helfen. Die Arbeit hier ist nicht umsonst. Sie ist für die Zukunft.“

Regie: Kurt Langbein, Marlene Alber | Kamera: Valentin Platzgummer | Ton: Michael Hensel, Nino Pfaffenbichler | Schnitt: Alexandra Wedenig | SprecherIn: Angelika Lang, Thomas Eichhorn, Michael Köppel | Redaktion ORF: Barbara Krenn | Leitung ORF: Gerhard Klein | Produktionsleitung: Claudia Rabl, Gabriele Wistawe (ORF) | Produzent: Kurt Langbein

TV Dokumentation | Österreich | 2016 | Sendereihe: Kreuz & Quer
35 Minuten | HD
Eine Produktion von Langbein & Partner im Auftrag des ORF