Grenzenlos – Wo der Vorhang fiel
Ein Film von Judith E. Innerhofer & Kurt Langbein
TV Dokumentation -
fertiggestellt

Die Bilder des Jubels sind vielen noch in Erinnerung. Im Juni 1989 schnitten Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn gemeinsam den „Eisernen Vorhang“ an der Grenze durch – im September dann war die einst undurchdringbare Grenze endgültig Geschichte. Landschaften haben sich seitdem verändert und Wirtschaftsbeziehungen, Mobilität und das europäische Recht auf Freizügigkeit gehören für die Jugendgeneration von heute ganz selbstverständlich zum Leben in Österreich.
 
Und doch sind die Grenzen nicht allesamt verschwunden. Der Optimismus, der vor 25 Jahren 1989 vielerorts entbrannte, scheint zuweilen sogar vom Wunsch verdrängt worden, die Grenze wieder aufzuziehen. Was hat der Fall des Eisernen Vorhangs in den Grenzregionen Österreichs bewirkt, wohin steuern sie 25 Jahre später?
 
Die Dokumentation macht sich auf die Spur der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Auswirkungen und Folgen.

Regie: Kurt Langbein, Judith E. Innerhofer | Kamera: Gregor Centner, Daniel Zanetti | Ton: Martin Stiendl | Schnitt: Angela Freingruber | Produktionsleitung: Brigitte Ortner, Gabriele Wistawel (ORF) | Redaktion ORF: Andreas Novak | Leitung: Gerhard Klein | Produzent: Kurt Langbein

TV Dokumentation | Österreich | 2014 | Sendereihe: Menschen & Mächte
52 Minuten | HD
Eine Koproduktion von Langbein & Partner mit ORF
Gefördert von Fernsehfonds Austria, Cinestyria und Land NÖ